Wohlfühlhotel am Rande des Teutoburger Waldes ...

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Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bad Laer am 8. Dezember 851. In der Urkunde schenkte König Ludwig der Deutsche dem Marienkloster in Herford mehrere Höfe in Laer und Erpen, in der Urkunde Arpingi genannt.

Lodre ist hier das heutige Bad Laer, das bis ins 17. Jahrhundert noch Loder oder Loer geschrieben wurde und erst danach zu Laer verhochdeutscht wurde. Der im 11. Jahrhundert errichtete Wehrturm mit seinen 2 m dicken, aus „Loarskem Steen“ gebauten Mauern hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die heute noch natürlich zu Tage tretende kohlensäurereiche Sole setzt eine etwa 100 ha große Felsplatte ab, auf deren höchstem Punkt der Kirchturm steht. Über 5 m dick war der Travertin unter unserem Hause.

Die Pforte des Westtores – heute noch Klappoarten genannt – lag an der Seite unseres Fachwerkhauses. Der damalige Eigentümer dürfte der in einem Register 1581 genannte „petrifreie und dienstverpflichtete Erbkötter JOHAN KAMPELMANN itz BORCHERT Meyer“ gewesen sein.

Um 1720 betrieb hier FRIEDRICH HILTERMANN einen Kramladen mit Ausschank. Er hatte den Laden von seinem Vater, dem Kirchenprovisor Caspar Hiltermann, übernommen und vererbte ihn auf seinen Sohn Caspar. Wenn ein besonderes Ereignis in der Gemeinde vorkam, wenn die Glocken vom Stuhl gehoben oder hochgezogen wurden, ging man zu CASPAR HILTERMANN und vertrank auf Kosten der Kirchenrechnung ein Viertel Bier.

Am 25. Oktober 1767 wurde das Haus Opfer eines Großfeuers, das die meisten Häuser des Ortskerns zerstörte. Nach der Inschrift an der Giebelseite war der Wiederaufbau des Hauses schon im folgenden Jahr beendet. Als Bauherren zeichneten JOHAN JOBST BRÜMMER und MARIA ELISABETH BIERBAUM, die laut Kirchenbuch 1750 geheiratet hatten. Das historische Fachwerkhaus wird in der Fachsprache als Vierständerhaus bezeichnet. Das große Giebeldreieck ruht teilweise auf Leiterfachwerk. Die Vorkragungen haben verzierte Konsolenknaggen. 

Aus dem Jahre 1821 liegt eine Schornsteinfegerliste vor, wonach dieses Haus Nr. 50 dem „Erbkötter und Gastwirth BRÜMMER sive Niemeier“ gehörte. Auf einem Jagdbild aus dem Jahre 1909 heißt der Besitzer HEINRICH HILTERMANN, genannt Brümmer. Nach seinem Tode kam das Hotel im Jahre 1938 in den Besitz der Familie Hermann Storck und wird heute in 3. Generation geführt.
 
Genießen Sie in unserem Restaurant!

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